Deutsches Bündnis gegen Depression

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Organisation des Bremer Bündnis gegen Depression BBgD

 

Hollerallee 22

28209 Bremen

 

Tel.: 0421 - 277 20 01

Fax: 0421 - 277 20 02

E-Mail Kontakt

 

 

Spendenkonto:

Bremer Bündnis gegen Depression

Deutsche Apotheker und Ärztebank Bremen

BLZ: 290 906 05

Kto-Nr.: 7045123

 


Am 18. Januar 2008 fand die Auftaktveranstaltung des Bremer Bündnis gegen Depression in Bremen statt.

 

Das Programm dazu finden Sie hier.

 

 

Den Bericht über die gelungene Veranstaltung lesen Sie an dieser Stelle.


 

 

Die Fotos von der Auftaktveranstaltung:

 

                        

 

Besucher und Gäste strömen in den Festsaal           Frau Schäfer vom

                                                                      Deutschen Bündnis       

 

 

                             

 

Blick in den Festsaal der                      Frau Senatorin I. Rosenkötter (5.v.rechts)

gut besuchten                                   und Frau Schäfer von Deutschen Bündnis

Oberen Rathaushalle                           (3.v.rechts)im Gespräch

                                                       mit Podiumsteilnehmern
 


  

                              

 

Frau Senatorin I. Rosenkötter                   Das Gesangsquartett Quintschlag

(Schirmherrin des Bremer Bündnis)                                                    

bei ihrer Eröffnungsrede                         

 

 

                                  

 

Das Podium vollständig                            Das Podium "in Aktion" (zweiter von links,

                                                           der Moderator Herr Pastor Klingbeil-Jahr)

 

   

 

Mitglieder des Lenkungsgremiums 

 

 

 

Das Lenkungsgremium des Bremer Bündnis (vollständig), v. links nach rechts:

Heike Mertesacker, Antje Halfmeyer, Margot Thal-Georgi, Ursula Kappelhoff, Helga Friehe-Rüdebusch, Klaus Brücher, Barbara Preiss-Leger


 

Portrait des "Bremer Bündnis gegen Depression"

 

Seit Januar 2007 gibt es das regionale „Bremer Bündnis gegen Depression".

Ziel des Bündnisses ist es, ein multidisziplinäres Netzwerk für eine bessere Versorgung für von der „Volkskrankheit Depression" Betroffene in Bremen aufzubauen. Die Initiative ist auf zwei Jahre hin angelegt, im Verlauf derer mit öffentlichen Veranstaltungen unter dem Motto: „Depression hat viele Gesichter" zunächst eine Aufklärung der Öffentlichkeit erreicht und ein Überblick über Beratungs- und Therapieangebote gegeben werden soll.

 

Für weiterhin bestehende Schnittstellenprobleme sollen neue Versorgungswege und - angebote entwickelt werden.

 

Zum InitiatorInnenkreis des „Bremer Bündnisses gegen Depression" gehören:

das Klinikum Bremen Ost

das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), am Fachbereich 11 der Universität Bremen

das Ameos -Klinikum Dr. Heines

die Psychotherapeutenkammer Bremen

 

Weitere Kooperationspartner beim Aufbau des Bremer Bündnisses gegen Depressionen sind: die Ärztekammer Bremen, das Gesundheitsamt,

die Senatorin für Arbeit, Frauen,/ Gesundheit/, Jugend und Soziales Bremen,

der Hausärzteverband, die Gesellschaft für ambulante psychiatrische Dienste,

das Netzwerk Selbsthilfe, die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen,

die Kinder- und JugendlichenpsychiaterInnen, die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie, die PsychotherapeutenVereinigung.

 

Die Einbeziehung weiterer, nicht nur gesundheitsbezogener Einrichtungen und Initiativen, wie z.B. Schulen, Kirchengemeinden, Betriebsräte usw. ist geplant.

 


Was ist das „Bündnis gegen Depression"?

 

Das überregionale „Bündnis gegen Depression e.V." entstand im Rahmen des „Kompetenznetzes Depression, Suizidalität ", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Projekt wurde erstmals in Nürnberg 2001 - 2002 getestet. Auch die Vernetzung der Forschung sollte verbessert werden, um so deren Praxisrelevanz zu fördern. Aufgrund der positiven Resonanz des Pilotprojektes wurden regionale Bündnisse in Deutschland und Europa gestartet.

 


Warum gibt es das „Bündnis"?

 

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen die herausragende Bedeutung von Depressionen in den Industrieländern.

 

Berücksichtigt man die Schwere der Beeinträchtigung und die Dauer der Erkrankung, liegt sie zahlenmäßig vor allen anderen körperlichen und psychiatrischen Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden derzeit ca. 5 % der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression und je nach zugrunde gelegter Studie erkranken zwischen 14% und 20% im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal daran. Aufgrund somatischer Komorbidität und Suizidalität handelt es sich häufig um eine Erkrankung mit tödlichem Ausgang. Etwa 11000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr durch Suizid, die überwiegende Anzahl davon im Rahmen einer depressiven Erkrankung.

 

Depressionen beeinträchtigen aber nicht nur die individuelle Lebensqualität und Lebenserwartung des Einzelnen, belasten nicht nur dessen Familie und soziales Umfeld, sondern führen auch zu erheblichen volkswirtschaftlichen Schäden u.a. durch Behandlungskosten, Krankheitstage und Produktivitätsminderung.

 

Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass oft Jahre unzureichender Behandlung vergehen, bis eine Depression eindeutig diagnostiziert wird. Dies begünstigt zudem eine drohende Chronifizierung der Erkrankung. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die meisten Formen depressiver Erkrankungen gut zu behandeln sind. Durch rechtzeitige, zielgerichtete sowie wissenschaftlich evaluierte therapeutische Interventionen medikamentöser und psychotherapeutischer Art und unter Berücksichtigung der psychosozialen Lebensumstände könnten diese Heilungschancen aber noch wesentlich verbessert werden. Aber nur eine Minderheit der Betroffenen erhält eine ausreichende Behandlung.

 

Viele mit der Erkrankung verbundenen Ängste und Schamgefühle, aber auch unzureichendes Wissen über Behandlungsangebote und allgemeine Vorbehalte gegen Psychotherapie und Psychiatrie führen dazu, dass viele Menschen ihren Zustand so lange wie möglich zu verbergen suchen. Sie fürchten, neben den negativen Auswirkungen, die ihre Krankheitssymptome oftmals auf ihr soziales Leben haben, zusätzlich eine Stigmatisierung zu erfahren. Auch Angehörige depressiv erkrankter Menschen wissen oft nicht, wohin sie sich wenden sollen.

 

 

Was sind Maßnahmen des „Bündnisses"?

 

Das „Bündnis gegen Depression" ist ein Aktionsprogramm, das durch gleichzeitiges intervenieren auf mehreren Ebenen die Versorgungssituation für depressiv erkrankte Menschen verbessern will. Im Modellversuch in Nürnberg wurden folgende Maßnahmen erfolgreich durchgeführt.

1. Kooperation mit Hausärzten, die für viele Patienten die ersten Ansprechpartner sind.

2. Aufklärung der Öffentlichkeit mit Veranstaltungen unter dem Motto: „Depression hat viele Gesichter"

3. Zusammenarbeit mit Multiplikatoren wie z.B. Pfarrer, Lehrer, Altenpflegekräfte, Apotheken

4. Angebote für Betroffene und Angehörige

5. Kooperation mit Selbsthilfegruppen

In Anlehnung an diese Maßnahmen werden auch in Bremen zukünftig Aktivitäten und öffentliche Veranstaltungen zum Thema „Depression" stattfinden.

 

 

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