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Arbeitsgruppe `männliche Depression`
Arbeitsgruppe „Männerdepression“
Obwohl Männer im Vergleich zu Frauen wesentlich seltener an Depressionen erkranken, versterben mehr als doppelt so viele Männer durch Suizid. Da Depressionen als häufigste Ursache für Suizide gelten, nach Schätzungen haben 40-70% der Suizidopfer an einer Depression gelitten (vgl. Kapitel 1.2.3.1 Depression in "Gesundheit in Deutschland", Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2006), weisen die Suizidzahlen auf eine besondere Problemstellung hin.
Männer scheinen demnach weniger häufig an Depressionen zu leiden, versterben aber im Rahmen einer Depression häufiger durch Suizid. Eine verstärkte Inanspruchnahme von Hilfs- und Behandlungsangeboten durch Männer könnte helfen die Suizidrate von Männern zu senken. Allerdings werden depressive Störungen bei Männern selbst von Fachleuten schlechter erkannt.
Das „Freiburger Bündnis gegen Depression“ hat deshalb eine Arbeitsgruppe „Männerdepression“ gegründet. Diese möchte mit Hilfe gezielter Aufklärungsarbeit das Thema „Männer und Depression“ öffentlich machen und entstigmatisieren. Männer sollen über die Erkrankung Depression, deren Behandlungsmöglichkeiten und bestehende Hilfsangebote aufgeklärt werden. Durch diese Aufklärung soll es Männern erleichtert werden, adäquate Hilfe in Anspruch zu nehmen. Fachleute sollen zudem für das Thema Männer und Depression sensibilisiert werden um die Erkennensrate zu verbessern.
Flyer "Raus aus der Männerdepression"
Den Artikel "Männer und Depression – deutliche Versorgungsdefizite" vom Current congress DGPPN, November 2011 (Quelle: Current congress, Karl Demeter Verlag im Georg Thieme Verlag KG) finden Sie hier.











