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Volkskrankheit Depression - Angst und Depression
Freitag, 25. Juli 2008; 13:00 bis 17:00 Uhr; Marmorsaal der Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
Volkskrankheit Depression - Angst und Depression
Eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Klinikums Nürnberg und des „Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V.“
Freitag, 25. Juli 2008 13:00 bis 17:00 Uhr
Volkskrankheit Depression: Angst und Depression
Eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Klinikums Nürnberg und des „Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V.“
Vorwort:
Neben der Depression gehören die Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft: Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung daran. Man kann zwischen einfachen Phobien, die am weitesten verbreitet sind, und komplexeren Angst- oder Panikstörungen unterscheiden, die zwar seltener vorkommen, aber mit einem großen Leidensdruck der Betroffenen einhergehen. Angst kann sich als eigenständige Krankheit entwickeln, aber auch im Rahmen einer Depression auftreten. Oft gibt es fließende Übergänge zwischen den beiden Erkrankungen, manche Menschen leiden auch an beiden Störungen gleichzeitig.
Angst und Depression sind verwandte Krankheiten: Sowohl auf der psychologischen, als auch auf der biochemischen Entstehungsebene beider Störungen gibt es enge Beziehungen miteinander. Gemeinsam ist ihnen auch, dass für beide Störungen jeweils wirksame psychotherapeutische und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten entwickelt worden sind. Bei allen Gemeinsamkeiten ist es für die Behandlung der Erkrankung trotzdem wichtig, zu differenzieren, ob es sich um eine Angststörung im eigentlichen Sinn handelt, oder ob die Angst im Rahmen der Depressionserkrankung auftritt.
Mit der aktuellen Veranstaltung wollen wir die Tradition unserer Vorträge im Marmorsaal fortsetzen und Ihnen Informationen über Entstehung und Erscheinungsbild seelischer Krankheiten sowie bewährte Behandlungsstrategien anbieten. Wir hoffen, so dazu beizutragen, dass Vorurteile abgebaut und mehr Betroffene frühzeitig, angemessen und ausreichend behandelt werden.
Sie alle sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Fragen und Kommentaren am Gelingen unseres Informationsnachmittags zu beteiligen!
Dr. Dr. Günter Niklewski
Klinikum Nürnberg, Leitung – Bereich Medizin
Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth
Erster Vorsitzender des „Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V.“
Programm:
13:00 Uhr
Angst: Überlebensnotwendiges Gefühl und Krankheitssymptom
Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth
13:20 Uhr
Phobien und Angststörungen: Angst als psychische Erkrankung
Natalie Heinermann-Müller
13:50 Uhr
Angst als Symptom der Depression
Prof. Dr. med. Joachim Demling
14:20 Uhr
Medikamentöse Behandlung bei Phobien, Angst- und Panikstörung
Dr. Florian Müller-Siecheneder
14:40 Uhr
Pause
15:10 Uhr
Tiefenpsychologische Therapie bei Phobien, Angst- und Panikstörung
Prof. Dr. Wolfgang Söllner
15:40 Uhr
Verhaltenstherapie bei Phobien, Angst- und Panikstörung
Dr. Axel Baumann
16:10 Uhr
Selbstverständnis und Arbeitsweise von (Angst)Selbsthilfegruppen
Dagmar Brüggen
16:30 Uhr
Angst und Wagemut – ein Drahtseilakt
Angstbewältigung aus Sicht der Konzentrativen Bewegungstherapie
Ulrike Schmitz
17:00 Uhr
Abschluss
Referenten:
Dr. Axel Baumann
Oberarzt am Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg,
Supervisor Verhaltenstherapie
Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth
Oberarzt Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg Nord,
Vorsitzender „Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V.“
Dagmar Brüggen
Dipl.-Psychologin, Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen Mittelfranken (KISS)
Prof. Dr. med. Joachim Demling
Oberarzt Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen
Natalie Heinermann-Müller
Diplom-Psychologin in der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg
Dr. Florian Müller-Siecheneder
Oberarzt der Depressionsstation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im KNN
Ulrike Schmitz
Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie, Krankengymnastin, Psychotherapie (HPG)
Prof. Dr. Wolfgang Söllner
Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin im Klinikum Nürnberg
Veranstaltungsort:
Marmorsaal der Nürnberger Akademie
Gewerbemuseumsplatz 2
90403 Nürnberg
U-Bahnhaltestelle Lorenzkirche
Straßenbahn Linien 8 und 9, Haltestelle Marientor
In den Parkhäusern Nürnberger Akademie, Karstadt und Katharinenhof können Sie gegen Gebühr parken.
Veranstalter:
Klinikum Nürnberg
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Tel. 0911/ 398 -28 29
Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V.
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Tel. 0911/ 398 -37 66
buendnis-depression@klinikum-nuernberg.de
Paula Maurer hat 2005 der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 500.000 Euro für den weiteren Ausbau der Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen geschenkt. Dadurch wird es auch möglich, die Vielzahl der Erkrankten und ihre Angehörigen über die heute zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten zu informieren und Vorurteile gegenüber der Depression abzubauen. Das Klinikum dankt Frau Maurer für die großherzige Spende.
Das gesamte Progamm können Sie als pdf hier herunterladen.









